Praktiken der Mehrsprachigkeit im Schwedischen Reich (1611-1721)
- Harrassowitz Verlag
- 2025
- Taschenbuch
- 260 Seiten
- ISBN 9783447122528
Das Schwedische Reich (ca. 1611–1721) war nach dem Zarentum Russland, dem Osmanischen Reich und Polen-Litauen die viertgrößte Territorialmacht in Europa. Es umfasste neben den beiden Reichsteilen Schweden und Finnland auch eine Reihe Provinzen rund um die Ostsee. Diese territoriale Größe spiegelte sich auch in einer erheblichen sprachlichen Vielfalt wider: Die Bewohner des Schwedischen Reiches kommunizierten nicht nur auf Schwedisch und Finnisch, sondern auch auf Samisch, Latein, Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Estnisch, Lettisch, Livisch, Karelisch, Ischorisch, Wotisch, Russisch, Dänisch oder Norwegisch. Die Beiträge des Sammelbands untersuchen in einem multiperspektivischen Zugriff (soziolinguistisch, historisch, literaturwissenschaftlich) die Rolle des Deutschen im Rahmen der gesellschaftlichen, korporativ-institutionellen und individuellen Mehrsprachigkeit im Schwedischen
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