Viel los ist nicht mit diesem Buch, findet Rezensent Jörg Magenau. Katja Kullmann stellt Carla Mittmann ins Zentrum ihres Romans, eine Frau, die aus einer Laune heraus ihr Hobby, die Astrologie, zum Beruf macht und damit Erfolg hat, obwohl sie selbst gar nicht an die Macht der Sterne glaubt. Fast so wie Kullmann selbst, findet Magenau, auch sie ist für ihn eine Schriftstellerin, die sich vor allem über ihren Erfolg definiert. Die Handlung des Romans, die mit einem zerbrochenen Fenster beginnt, erwähnt Magenau nur nebenbei, viel wichtiger ist hier, findet er, das ewige oberflächliche Geschwätz der Erzählerin, in dem gelegentlich wohlfeile Gedanken über den Zufall und ähnliche Themen aufblitzen. Literatur schaut anders aus, findet der enttäuschte Rezensent.