Guter Witz, dieses Buch zum Thema Zusammenarbeit, meint Johan Schloemann, dabei hält er den Stoff für interessant. Zuerst, findet er, hätte der hochberühmte Autor allerdings besser seine Gedanken und die Kapitel des Buches zur Zusammenarbeit bewegen sollen. Da geht Schloemann einfach zu viel durcheinander. Die vielen Interviews, die Richard Sennett geführt hat, um herauszufinden, wo es eigentlich hapert im kleinen Angestelltenleben, hach, die vielen bunten Beipiele! Und leider, leider, denkt Schloemann lassen sich diese Dinge denkbar schlecht mit dem Leben im Kibbuz, mit Facebook, mit Holbein-Gemälden und einer Kritik an David Cameron verbinden, oder doch nicht so wie hier. Dem Autor unterstellt der Rezensent zwar wie immer beste Absichten. Das macht es ja so bedauerlich, diese herzliche Wirrnis, der verwirrte Wissenschaftler am Werk. Und kein berufener Lektor weit und breit.