Johannes Willms zeigt sich beeindruckt von den Pariser Kindheits- und Jugenderinnerungen des im Jahr 1900 in Paris geborenen und 1940 in die USA emigrierten Julien Green, dessen Eltern Amerikaner waren. Willms findet, dass das in einer frühen Fassung bereits 1942 in englischer Sprache erschienene Buch dadurch besticht, wie Green sein erlebtes Glück, das mit dem Älterwerden zu verblassen droht, zu erinnern vermag. Trotz der schrecklichen Erlebnisse des Ersten Weltkrieges und des Todes der Mutter beharre Green auf der Glückseligkeit dieser Tage und erinnert, so Willms, die Kindheitserlebnisse als wahre, "hinter der wirklichen verborgene Welt unverlierbaren Glücks". Willms hebt die anregende und flüssige Erzählweise besonders hervor, die die Lektüre zu einem genussvollen Erlebnis macht, lobt die gelungene Übersetzung Elisabeth Edls und empfiehlt das Buch wärmstens, auch und gerade für Leser, die das literarische "Green-Land" bisher noch nicht betreten haben.