Dürr findet Kristina Maidt-Zinke die Prosa der Autorin. Sie fragt sich, ob der Erzählband "wirklich nötig" war, auch wenn er ihrer Meinung nach viele Menschen glücklich machen wird - allein schon wegen der Medienpräsenz der Autorin werden sie kaufen, egal was drin steht, vermutet Maidt-Zinke. Und das, was drin steht, sei nicht mehr ganz frisch, besonders die literarischen Figuren. Den Erzählstil bezeichnet die Rezensentin als "kunstlos menschelnd" und "unbekümmert eindimensional". Der Lektor hat vielleicht nicht aufgepasst, mutmaßt sie, als er jenen Absatz las, in dem das "weibliche Stellvertreter-Ich" der Autorin dem "pädagogisch motiviertem Denkfleiß" anheim fiel. Kristina Maidt-Zinke resümiert, dass alles ja ganz nett erzählt sei, aber doch eher in diverse Zeitschriften passen würde als in ein Buch - die Lektüre hat bisweilen einen gewissen Verdruss in ihr hervorgerufen.