Ob sich Rainbow Rowells Titelheldin aus "Eleanor und Park" in der Reihe der Rotschöpfe mit Hang zum Aufmucken behaupten kann, will Anja Robert nicht entscheiden. Eleanor passt ihren Mitschülern nicht und in ihre White-Trash-Familie mit dem gewalttätigen Stiefvater ebenso wenig, und Park, der Halbkoreaner, der sich im Bus als einziger neben sie setzen möchte, hat sich seinerseits mit einem Machovater herumzuschlagen, berichtet die Rezensentin. Die beiden finden über Musik zueinander (die es, von der Autorin ordentlich zusammengestellt, als Spotify-Liste zu finden gibt, verrät Robert), und sie helfen einander, sich in ihren kaputten Familienverhältnissen zu behaupten, während sie sich in einander verlieben, fasst die Rezensentin zusammen.