Spätestens seit ihrer Old-Filth-Trilogie ist Jane Gardam auch hierzulande ein Star, entsprechend erfreut ist Rezensentin Maike Albath, dass nun auch diese bereits 2014 erschienenen sechzehn Kurzgeschichten auf Deutsch vorliegen. Einmal mehr bewundert die Kritikerin die "vibrierende Ironie", mit der Gardam Projektionen, Täuschungen und Instinkte der englischen Klassengesellschaft entlarvt, dabei stets das Geheimnis und das "Schaurige" bewahrt und gelegentlich an Somerset Maugham oder Katherine Mansfield erinnert. Das Vorwort der Autorin vermisst die Rezensentin allerdings in der deutschen Ausgabe ebenso wie einen Hinweis darauf, dass die Titelgeschichte Figuren aus der Old-Filth-Trilogie aufgreift.