Nach Hartmut Kreikebaums Ansicht bietet dieses Buch "wertvolle Hinweise für den Umgang mit der Ressource Wissen". Dabei gefällt ihm, dass die Autoren von der Frage ausgehen, warum die üblichen Geschäftsberichte so wenig aufschlussreich sind und die wesentlichen Aspekte wie "Humankapital, immaterielle Vermögenswerte und Kundenbeziehungen" darin keine Rolle spielen - obwohl sie von erheblicher Bedeutung für die Unternehmen sind. Dass es auch anders geht, werde hier an dem Geschäftsbericht der skandinavischen Versicherungsgesellschaft Skandia AFS gezeigt, die 1995 erstmals einen "Jahresbericht Intellectual Capital" vorgelegt hat. Zwar bleiben, wie Kreikebaum anmerkt, in diesem Buch manche Fragen "inhaltlicher und methodischer Art" offen. Insgesamt lobt er jedoch die plausible Erläuterung, wie intellektuelles Kapital für einen Geschäftsbericht ermittelt und dargestellt werden kann. Auch die selbstkritischen Anmerkungen der Autoren weiß der Rezensent durchaus zu schätzen.