- C.H. Beck
- 2016
- Taschenbuch
- 368 Seiten
- ISBN 9783406679155
Kriege und gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen, aber auch innerhalb der Stadtstaaten - der Poleis - bildeten eine allgegenwärtige gesellschaftliche Erfahrung im klassischen Griechenland. Ein zentraler Aspekt dieses Phänomens war der Kampf um die Freiheit. Der Schlachtruf ‚Freiheit den griechischen Poleis!' entsteht in den Perserkriegen (499 - 479 v. Chr.) und lebt in der Folge immer wieder auf - zuletzt in der Verteidigung gegen Makedonien (ca. 350 - 322 v. Chr.). ‚Freiheit' wandert als Parole in die Sphäre der innergriechischen Konflikte und wird ein wichtiges Leitmotiv in den Auseinandersetzungen innerhalb der Stadtstaaten. Und nicht zuletzt ist die Befreiung von überkommenen geistigen Fesseln ein Merkmal der Aufklärungsbewegung in klassischer Zeit. Sebastian Schmidt-Hofner hat unter den Leitmotiven „Krieg" und „Freiheit" ein faszinierendes Epochenportrait der klassischen Zeit entworfen. Er macht uns zunächst vertraut mit dem Bild von „den Hellenen" und „den Barbaren", wie es sich die Zeitgenossen
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