Statt des neuen Sommerkleides, das man unbedingt zu besitzen müssen glaubt, könnte man sich auch einfach dieses Buch kaufen, empfiehlt Rezensentin Antonia Baum. Es erfülle denselben Zweck und erkläre ihn darüber hinaus auch noch. Das Kleid, so die These in einem der zehn Essays, sei nämlich nicht nur eine schöne Hülle, sondern auch eine "Rüstung", ein "Beruhigungsmittel gegen soziale Panik", lesen wir. Baum kann diese und andere meist psychoanalytisch orientierte Erklärungen über Patagonia-Westen oder die Sneaker von Jürgen Habermas offenbar nachvollziehen und lobt zudem Eichingers persönlichen Ansatz.