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Schmitt, Martin Tobias. Umwelt- und Klimaflucht. G

Martin Tobias Schmitt

Umwelt- und Klimaflucht. Gesetzgebung und Reformdebatten der EU zur Migrationssteuerung

  • GRIN Verlag
  • 2019
  • Taschenbuch
  • 36 Seiten
  • ISBN 9783346050762

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien), Veranstaltung: Globale und europäische Flüchtlingspolitik: Akteure, Konzepte, Herausforderungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschäftigt sich mit Klimaflüchtlingen und Umweltmigranten und klärt die Frage, wie sich die Europäische Union (EU), als mögliches Zielgebiet der "Süd-Nord-Migration" auf diese neue Herausforderung vorbereitet. Dabei werden aktuelle europäische Gesetzesgrundlagen und der aktuelle Stand von Reformvorschlägen auf diesem Gebiet analysiert. Spätestens seit dem El-Hinnawi-Report des UN Umweltprogramms von 1985 ist der Term "Environmental Refugee" in den Fokus des öffentlichen und politischen Diskurses gerückt. Seitdem wird er unter diversen Aspekten und von

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verschiedenen Positionen aus diskutiert und es wird über Zusammenhänge, Zahlen und Konsequenzen gestritten. Auch auf globaler Ebene hat das Konzept eine beachtliche Resonanz erfahren. So wird im UN Migrationspakt explizit Bezug auf Menschen genommen, die klimabedingt oder aufgrund von Naturkatastrophen ihr Heimatland verlassen (müssen). Außerdem ist die Debatte im Hinblick auf die internationalen Klimaproteste, allen voran die Fridays for Future-Bewegung, von drängender Aktualität. Dabei sticht vor allem die Annahme heraus, dass, obwohl klimatische Veränderungen alle Länder der Welt gleichermaßen treffen, reiche und technologisch hoch entwickelte Nationen die Konsequenzen dieser Veränderung für die Bevölkerung abfedern können, während arme Länder mit eingeschränktem Zugang zu Technologien und Expertisen ihre Bevölkerung nur unzureichend vor Konsequenzen der Klimaerwärmung schützen können. Aufgrund der ungleichen Verteilung dieser reicheren und ärmeren Länder auf dem Planeten, würde dies bedeuten, dass klimabedingte Migrationsbewegungen über lange Distanzen vor allem aus dem globalen Süden in den globalen Norden zu erwarten sind.

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