Die Anspielungen an Dantes Hölle sind für Rezensent Johannes Kaiser offensichtlich in Gloria Naylors Roman von 1985. Er spielt in einer Siedlung der schwarzen Mittelschicht, die einst vom Bestatter Luther Nedeed gegründet wurde. Sein Vermögen hat er gemacht, als er während der Sklaverei seine Seele dem Teufel verkaufte. Jetzt ziehen zwei junge schwarze Dichter aus den ärmeren Vierteln vom oberen Hügel durch die Häuser, um sich vor Weihnachten noch Geld zu verdienen. Auf dem Weg hinab zum Anwesen von Luther Nedeed begegnen ihnen Missgunst, Habgier und Betrug. Als Allegorie sei der Roman schon toll, aber als Gesellschaftsbild einer schwarzen Oberschicht, die unter allen Umständen in einer rassistischen Gesellschaft aufsteigen will, ist er für Kaiser eine Wucht.