Mit den "drei großens Hs des Schlagers" ist auch Takis Würgers neuer Roman gesegnet, hält Rezensent David Hugendick in seiner leicht satirischen Besprechung fest: "Heilung, Hoffnung und Harmonie." Der Pianist Hannes ist unglücklich verliebt in die wilde Polina, die Umgebung reichlich idyllisch, die Charakterfehler der Figuren, wie die emotionale Kälte des Vaters, behindern die Romanentwicklung nicht, umreißt der Rezensent das Geschehen. Zwischenzeitlich hat Hannes eine andere Partnerin, aber am Ende geht doch alles gut aus in dieser "Literatur mit glatter Benutzeroberfläche". Das ist alles sehr anheimelnd, aber gleichzeitig so perfekt gemacht, dass der Rezensent, dem bei der süßen Lektüre leicht übel zu werden scheint, die Mühe und das Kalkül dahinter sehr wohl bemerkt.