Ein Autor spielt Schicksal und jagt ein Auto gegen die Tunnelwand. Alle, das heißt eine ganze Familie, vier Menschen, sind tot - nur Yves, der Sohn, acht Jahre alt, überlebt. Zu den vielen Dingen, die Samuel Moser an dem Roman gar nicht gefallen, gehört es, dass der Autor insinuiert: So musste es kommen. Die Familie war vorher schon alles andere als glücklich. Yves badet alles weitere nun aus und wird von der Ich-Erzählerin, die zunächst seine psychologische Betreuerin ist, an Kindes Statt angenommen. Gefeiert wird im Angesicht des Isenheimer Altars, der - samt Sonnenfinsternis - von Anfang an seine Rolle spielt. Allzu nahtlos füge Hartmann seine Schicksalskomposition hier zusammen, allzu nah am heiligmäßigen Kitsch ist für Moser das alles gebaut.