Für statistische Zwecke und um bestmögliche Funktionalität zu bieten, speichert diese Website Cookies auf Ihrem Gerät. Das Speichern von Cookies kann in den Browser-Einstellungen deaktiviert werden. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Cookie akzeptieren
Andreas Bernard. Komplizen des Erkennungsdienstes - Das Selbst in der digitalen Kultur. S. FISCHER, 2017.

Andreas Bernard

Komplizen des Erkennungsdienstes

Das Selbst in der digitalen Kultur
  • FISCHER, S.
  • 2017
  • Gebunden
  • 237 Seiten
  • ISBN 9783103973013
In seinem Buch geht es Andreas Bernard um das Selbst in der digitalen Kultur. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass auffällig viele Verfahren der Selbstpräsentation und Selbsterkenntnis in der digitalen Kultur auf Methoden zurückgehen, die in der Kriminologie, Psychologie und Psychiatrie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts erdacht wurden: Das Format des "Profils", in den Sozialen Netzwerken heute unbestrittener Ort der Selbstdarstellung, entstand als "psychiatrisches Profil" von Internierten oder als "Täterprofil" von Serienmördern. Die Selbstortung auf dem Smartphone, ohne die kein Pokémon-Go-Spiel und keine Registrierung bei Uber, Yelp oder Lieferando möglich wäre, nutzt eine Technologie, die bis vor zehn Jahren hauptsächlich im Zusammenhang mit der elektronischen Fußfessel bekannt
Mehr Weniger
war. Und die Vermessungen der "Quantified Self"-Bewegung zeichnen Körperströme auf, die einst die Entwicklung des Lügendetektors voranbrachten. Andreas Bernard geht der Frage nach, warum Geräte und Verfahren, die bis vor kurzem Verbrecher und Wahnsinnige dingfest machen sollten, heute als Vehikel der Selbstermächtigung gelten.

Auf Lager