Lobend äußert sich Günter Beyer über Klaus Brinkbäumers "einfühlsame" Reportage über afrikanische Flüchtlinge. Er bescheinigt dem Autor, der die Fluchtrouten selbst bereiste, den Flüchtlingen, die in den Medien oft nur als amorphe Masse erschienen, ein Gesicht zu geben. Dabei werden für Beyer auch "überraschende" Biografien sichtbar. Er hebt hervor, dass Brinkbäumer seine Berichte über die gefährlichen, existenziellen Erfahrungen der Flüchtlinge mit nüchternen Fakten über die bedrückenden Verhältnisse in den Herkunftsländern verbindet. Insgesamt würdigt er das Buch als "packenden Beitrag" zur Migrationsdebatte.