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Bluhm, Harald. Die Ordnung der Ordnung - Das politische Philosophieren von Leo Strauss. De Gruyter, 2002.

Harald Bluhm

Die Ordnung der Ordnung

Das politische Philosophieren von Leo Strauss
  • De Gruyter
  • 2002
  • Gebunden
  • 372 Seiten
  • ISBN 9783050035734
Wieso konnte ein radikaler Kritiker der Moderne und bekennender Platoniker wie der jüdische Emigrant Leo Strauss (1899-1973) einer der einflußreichsten Theoretiker in der amerikanischen Politikwissenschaft werden? Was hält sein aus verwickelten Interpretationen von Klassikern der politischen Philosophie bestehendes Oeuvre zusammen? - Von diesen beiden Probleme ausgehend entwickelt Harald Bluhm eine werkgeschichtliche Gesamtdeutung von Strauss' politischem Philosophieren. Strauss' Denken, dessen Motive aus der Weimarer Zeit stammen, wird durch die Frage nach der besten Ordnung und der richtigen Lebensführung getragen, die er im Rekurs auf antike Klassiker entfaltet. Philosophie gilt als Lebensform und Suche nach einem universellem qualitativem Maß politischer Ordnung. Aus dieser Quelle speist sich seine radikale Liberalismus- und Fortschrittskritik,
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die besonders den vermeintlichen Verfall der politischen Theorie seit Machiavelli und Hobbes betraf.

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