Sieg, Ulrich. Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg - Kriegserfahrungen, weltanschauliche Debatten und kulturelle Neuentwürfe. De Gruyter Akademie Forschung, 2001.

Ulrich Sieg

Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg

Kriegserfahrungen, weltanschauliche Debatten und kulturelle Neuentwürfe
  • De Gruyter Akademie Forschung
  • 2001
  • Gebunden
  • 400 Seiten
  • ISBN 9783050035420
Lange Zeit war es üblich, den Ersten Weltkrieg primär als Wendemarke der Kulturgeschichte aufzufassen, ging in ihm doch jener Fortschrittsglaube zugrunde, der für das bürgerliche Selbstverständnis konstitutiv gewesen war. Auch wenn inzwischen die meisten Historiker darin übereinstimmen, dass dieser Krieg als "Urkatastrophe dieses Jahrhunderts" aufgefasst werden muss, wissen wir doch vergleichsweise wenig darüber, wie die Jahre zwischen 1914 und 1918 von den Menschen erlebt und gedeutet wurden. Den Fokus des Buches bildet die deutsch-jüdische Kultur im Ersten Weltkrieg: Der "jüdische Geist" führte keine "Ghettoexistenz", sondern stand in regem Kontakt mit den einflussreichen Zeitströmungen.

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