- Chronos Verlag
- 2025
- Taschenbuch
- 240 Seiten
- ISBN 9783034017848
Der Band unterstreicht die konstitutive Bedeutung des Weissseins für die nationale Identitätsbildung in der Schweiz und zeigt, wie Schweizer Texte durch subversive Erzählstrategien konventionelle Auffassungen von Herkunft und Hautfarbe herausforderten und den Konstruktcharakter solcher Identitätsmerkmale sichtbar machten. Mit Beiträgen zu Benjamin Constant, J. J. Bachofen, C. F. Meyer, Gottfried Keller, Felix Moeschlin, Friedrich Glauser, Jonas Fränkel, Friedrich Dürrenmatt, James Baldwin, René Gardi, Urs Widmer, Melinda Nadj Abonji, Thomas Duarte und Kim De L’Horizon setzt sich der Band kritisch mit dem Mythos auseinander, dass Kategorien wie ‹Rasse›, Hautfarbe und Ethnizität in der Schweizer Kultur und Literatur stets nur eine marginale Rolle gespielt hätten, während die Beteiligung der
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