Rezensentin Sonja Hartl begrüßt die Wiederveröffentlichung des Romans von Joyce Carol Oates. Dieser umfangreiche Blick einer Frau auf das Leben einer Frau scheint ihr nach wie vor lesenswert. Zumal Oates den nötigen Abstand zur Figur Marilyn Monroe hält, das Vorbild literarisch verdichtet. Den Kern der Betrachtung bildet laut Hartl die Spaltung der Protagonistin in die blonde Darstellerin und das junge Mädchen mit Vaterkomplex. Was es bedeutet, in einer patriarchalen Gesellschaft zu leben, veranschaulicht der Text für Hartl auf eindringliche Weise.