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  1. Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert
    Andreas Daum
    Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert
    Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit 1848-1914
    • De Gruyter Oldenbourg
    • 2002
    • Taschenbuch
    • 632 Seiten
    74,95

    Print on Demand

    Mit diesem Buch werden die vielfältigen Formen, in denen noch heute Wissenschaft popularisiert wird, erstmals auf ihre Ursprünge im 19. Jahrhundert zurückgeführt und zentral in die bürgerliche Kultur dieser Zeit eingelagert. Entgegen langlebigen Vorurteilen kann nachgewiesen werden, dass es eine breite, farbige und kulturell tief verwurzelte Tradition der Populärwissenschaft in Deutschland gibt. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung die naturwissenschaftliche Bildung in der bürgerlichen Gesellschaft entfaltete. Die Entwicklung des naturkundlichen Vereinswesens und Schulunterrichts und die Ausbreitung einer von Naturwissenschaftlern organisierten Festkultur werden ebenso als Teile der Geschichte bürgerlicher Öffentlichkeit beschrieben wie die rasante Zunahme von populärwissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern. Dabei wird zum einen deutlich, wie sich publikumsorientierte Sprach- und Darstellungsformen sowie eigene Gruppen von Wissensvermittlern etablierten. Zum anderen werden die Inhalte und ideologischen Deutungspotentiale, die über populäre Medien vermittelt wurden und zum bürgerlichen Verständnis von Natur beitrugen, besonders betont. Die Geschichte von Öffentlichkeit und Bürgerlichkeit in Deutschland gewinnt auf …